Das Neptuns Reich besteht aus dem Seegebiet, das die Flegreïschen Inseln von Ischia, Procida und Vivara umfasst.

Meeresschutzgebiet vom Neptuns Reich

Das Neptuns Reich besteht aus dem Seegebiet, das die Flegreïschen Inseln von Ischia, Procida und Vivara umfasst. Diese drei Inseln sind die westliche Grenze des Golfs von Neapel und verdanken der vulkanischen Aktivität, die noch heute weitergeht, ihren Ursprung. Das unglaubliche Reichtum des biologischen Unterwasserlebens vom Neptuns Reich begründet sich auch auf seiner besonderen geographischen Lage an der äußerst wichtigen Grenze zwischen dem nördlichen und dem südlichen Mittelmeer. Es handelt sich um eine klimatische Grenze, die als Folge die Anwesenheit aller Mittelmeerfischarten hat. Diese Besonderheit führte Anton Dohm, einen deutschen Forscher und Freund von Charles Darwin, seine Studien über die Meeresfauna in dieser Gegend zwischen Ischia und Neapel fortzusetzen. Er gilt als Begründer des ersten modernen Forschungsinstituts, bzw. der Zoologischen Station Neapel, die 1872 eröffnet wurde und noch heutzutage eine der wichtigsten der Welt ist. Der Meeresboden und das Gewässer von diesem Schutzgebiet stellen eine erstaunlich vielfältige Unterwasserwelt vor: breite Zonen mit wunderbaren Oktokorallen, unglaublichen Rotalgen und faszinierenden Steinkorallen (früher Madreporaria). Alle typischen Fischarten der felsigen Lebensräume des Mittelmeers sind in diesem Seegebiet anwesend: Pfeilkalamaren (Todarodes sagittatus), gemeine Kalamaren (Loligo vulgaris) und alle Arten von Fettfischen inklusive Thunfisch, auch in Wanderungen.

Die westliche Zone – in Richtung zur Insel Ventotene – und die nördliche Zone sind die zwei Gebiete des Mittelmeers mit der höchsten Dichte von Meeressäugern.
Untiefe von Terra Murata (Procida)

Untiefe von Terra Murata (Procida)

Unter dem alten Gefängnis und den Bastionen der antiken Zitadelle von Procida, nicht weit entfernt von den steilen und prächtigen Klippen von Terra Murata, befindet sich eine Reihe von beträchtlich großen Felsblöcken. Der Seeboden ist sehr gegliedert und hat eine Tiefe von 13 bis zu maximal 28 Metern. Diese Felsen, die vom sandigen Grund sich erheben, bilden unterwasser witzige Passagen und Schluchten. Sehr merkwürdig sind auch Flora und Fauna: regelmäßig sehen wir gelbe und weiße Gorgonien, Schwämme, Muränen, Kraken und Drachenköpfe.
Punta Pizzaco (Procida)

Punta Pizzaco (Procida)

Dieser Kap ist die südliche Grenze der großen Bucht, wo Marina Corricella, das typischste Fischerdorf von Procida, liegt. Er ist als eine der schönsten Wände des Mittelmeers betrachtet und tatsächlich kann man sofort ein außerordentlich reiches Unterwasserleben beobachten, wenn man von der kleinen Bucht hinter dem Kap zum offenen Meer schwimmt. Durch mehrere Plateaus erreicht man allmählich die Tiefe von 18-20 Metern, dann erscheint einen Überhang, der bis zu mehr als 90 Metern ins Blaue fällt. Diese Wand ist mit verschiedenartigen, riesigen Gorgonien bewachst: von den weißen Eunicella zu den roten Paramunicea. Es gibt auch breite Kolonien von Gelben Krustenanemonen (Parazoanthus axinellae) vielfarbige Schwämme und zahlreiche Nacktschnecken. Und noch: Schulen von Mönchsfischen (Chromis chromis) und Barrakudas auf der Jagd. Endlich erscheint die rote Koralle (Corallum rubrum) in der Tiefe von etwa 39 Metern: dank der ständigen Strömung sind ihre weißen Polypen sehr oft offen.
Punta Solchiaro (Procida)

Punta Solchiaro (Procida)

Punta Solchiaro ist der südlichste Punkt der Insel Procida. Wir ankern in der Nähe von diesem Kap, auf einer etwa 15mt tiefen Stufe, die von vielen Felsblöcken und Höhlen gekennzeichnet ist, wo Muränen, Kraken und andere Tiere sich verstecken. Wir schwimmen zum offenen Meer, wo der Boden senkrecht fällt bis zu etwa 80 Metern. Auch hier ist der Überhang äußerst faszinierend: die Wand ist voll Lebewesen, von den verschiedenartigen Gorgonien zur roten Koralle. Oft trifft man auch Barrakudas, Schwärme von Pelamiden (Sarda sarda) und von Großen Bernsteinmakrelen (Seriola dumerii) auf der Jagd nach Sardellen (Engraulis encrasicolus).
Untiefe der Formiche (Ischia)

Untiefe der Formiche (Ischia)

Im Kanal zwischen Procida und Ischia gibt es eine große Lichtboye, die zahlreiche verstreute Felsen signalisiert, die von 13 Metern zum etwa 22Meter tiefen Sandboden hinuntergehen. Die große Vielfalt und das Reichtum der Lebewesen machen diesen Tauchgang ideal für Makrofotografiebegeisterte. Und wenn das Wasser durchsichtig und klar ist, kann die besondere Bodenbeschaffenheit sehr gute Anlässe für schöne Naturbilder geben. In den zahlreichen Schluchten, Spalten, Galerien und kleinen Höhlen findet man sehr oft Gabeldorschen (Phycis phycis) und gut getarnte Drachenköpfe.
Punta S.Pancrazio (Ischia)

Punta S.Pancrazio (Ischia)

Es ist der Kap, den man in der Navigation von Ischia Porto nach Süden trifft. Es handelt sich um eine hohe Felsenwand, die senkrecht ins Meer fällt und den Anfang der südlichen Küste der Insel markiert. Wir ankern das Boot in der kleinen Bucht kurz vor dem Kap, dann tauchen wir mit der Wand auf unserer rechten Seite. Diese erhebt sich von einem Sandboden mit Felsenblöcken, die noch tiefer aber graduell ins Blaue sinken. Die gute Sicht und das klare Wasser machen den Tauchgang sehr interessant in jeder Tiefe, wo verschiedene Flora und Fauna anwesend sind: in der Zone zwischen 35 und 40 Metern leben die riesigen Gorgonien, während die wunderbaren bunten Schwämme und Konkretionen schon in der Tiefe von 20 Metern sich befinden. Zu sehen: Drachenköpfe, Langusten, Seesterne rarer Arten und manchmal pelagische Fische.
Punta S.Angelo (Ischia)

Punta S.Angelo (Ischia)

Dieser Kap liegt an der südlichen Küste von Ischia. Man taucht auf der Außenseite der gleichnamigen Inselchen, das eine Halbkugelform und senkrechte Wände hat, die sogar die Tiefe von 100 Metern erreichen. Taucher haben die Möglichkeit, unter verschiedenen Tauchgängen zu wählen, weil der Meeresboden sehr vielfältig ist. Die östliche Seite wird von vielen als die beste zum Tauchen geschätzt, aber auch die südliche Seite ist äußerst faszinierend und reich an Flora und Fauna. Zwischen 15 und 30 Metern gibt es den schönsten Wald von gelben Gorgonien (Eunicella cavolini) des Mittelmeers. Ihre Größe und ihre Anzahl ist hier echt bemerkenswert. Gleichzeitig findet man Zackenbarsche verschiedener Größen, wie auch Muränen, Kraken, Drachenköpfe, Schwärme von Mönchsfischen, Sardellen, und noch andere Arten von Fettfischen, die sehr oft von Barrakudas gejagt werden.
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