NYMPHÄUM DES KAISERS CLAUDIUS

Das Nymphäum des Kaisers Claudius befindet sich in einer Tiefe von 5-7Metern in der Zone „A“ des Parks, in der Nähe von Punta Epitaffio. Es handelt sich um ein Gebäude mit rechteckigem Grundriss, mit einer halbkreisförmigen Apsis am Ende einer der Breitseiten und vier Nischen auf jeder Längsseite.

Man kann die Struktur gut beobachten und unter Wasser ist sie äußerst suggestiv dank der Anwesenheit der Kopien der Statuen, die sich ursprünglich in den Nischen befanden. Der Tauchgang entwickelt sich dann der Via Herculanea entlang, die in der alten Zeit zum Portus Julius führte.

VILLA MIT PRÓTHYRON

Der antike Hafen von Baia war ein begrenztes Becken (Lacus Baianus) mit einem Eingangskanal, dessen Reste neben den alten Ruinen von Läden und römischen Thermen noch heutzutage sehr deutlich zu sehen sind.

In dieser städtischen Siedlung ragen auch die Reste einer wichtigen Villa mit „Próthyron“ hervor, d.h. mit einer Vorhalle mit Arkaden beim Eingang, wo zwei lange Sitze aus Stein den Raum begrenzen. Die Ruinen der Marmorplatten und der Fresken und ein wunderbares, schwarz-weißes Mosaik (Tessellatum), das mit Sechsecken geschmückt und hervorragend erhalten ist, machen den Tauchgang unvergesslich.

PORTUS JULIUS

Portus Julius war ein wichtiger Handelshafen, der dank einigen Luftbildern des Piloten und Taurchers R. Bucher während des zweiten Weltkriegs wieder ans Licht kam. Die Fotos zeigten die Topografie eines umfangreichen Hafenkomplexes, der eine Fläche von etwa 10 Hektaren hatte. Während des Tauchgang hat man die Möglichkeit, zahlreiche Reste von Fußböden, Säulen und Marmorfragmenten zu beobachten.

Hauptkennzeichen von diesem Tauchplatz ist die Anwesenheit von interessanten Mosaiken.

VILLA PISONI

Es handelt sich von den Resten eines alten Patrizierhauses aus der römischen Kaiserzeit. Ursprünglich gehörte die Villa zur Adelsfamilie Pisoni, die aber eine Verschwörung gegen den Kaiser Nero anzettelte. Das Komplott wurde entdeckt und die Familie enteignet. So wurde die Villa zum Besitztum des Kaisers selbst.

Neben den Ruinen der Säulengängen des breiten Gartens und der Korridoren, die den Garten (Viridarium) umschlossen, kann man auch die Reste eines großen Thermalbeckens beobachten. Auf der anderen Seite ist auch der typische Fischteich der römischen Villen zu sehen.

UNTIEFE DER „FUMOSE“ (Rauch)

Der Tauchgang entwickelt sich entlang 12 Pfeiler, die die Pilaster des äußeren Piers von Portus Julius waren. Im Gegensatz zu den anderen Tauchgängen des Parks taucht man hier tiefer, bis maximal 14 Metern. Man schwimmt um diese beeindruckenden massiven Strukturen, auf denen ein reiches benthisches Leben sich befindet.

Echt beeindruckend ist die Anwesenheit von einigen aktiven Unterwasser Gasquellen, bzw. Brunnen aus Gasblasen vulkanischen Ursprungs, die teilweise wärmer als das Wasser sind und Schwefelspuren hinterlassen, sodass der umliegende Meeresboden gelblich aussieht.